Lichtermeditation in der Adventszeit

Im Labyrinth verliert man sich nicht; im Labyrinth findet man sich; im Labyrinth begegnet man sich".

Unter dieses Motto stellen wir zwei Adventsmeditationen, die fast in jedem Jahr im Pausenhof-Labyrinth stattfinden. Unsere Religionslehrerin Frau Beuter lädt in der dritten Adventwoche zu einer Besinnung bei Kerzenlicht im Schulhof ein. Die Teilnehmer durchschreiten jenes Labyrinth, das vor einigen Jahren – in Originalgröße nach dem Vorbild des „Labyrinth von Chartres“ – vom Kollegium auf dem Pausenhof aufgezeichnet wurde.

Grundgedanke der Einladung: Gemeinschaft pflegen zwischen Schule und Elternhaus, inmitten der vorweihnachtlichen Hektik einmal zur Ruhe kommen und sich dabei auf den Weg machen zu sich selbst.

In ihrer Begrüßung erläutert Frau Beuter, dass es sich beim Labyrinth eben nicht um einen Irrgarten handle, in dem man sich verlaufen könne, sondern um einen Weg, auf dem man stets zu seiner Mitte finden würde. Die teilnehmenden Schulkinder und Erwachsene zünden sich am „Friedenslicht von Bethlehem“, das alljährlich seinen Weg nach Jungingen findet, eine Kerze an und machen sich auf den Weg durch die verschlungenen, über 300m langen Pfade bis in die Mitte des Labyrinths, begleitet von meditativen Texten zur Adventszeit mit Impulsen für einen guten Lebensweg.

Tobias Lillge freut sich, dass in seiner Schulgemeinde immer wieder auf Neue Erfahrungen und Erlebnisse abseits des reinen Lehrens und Lernens möglich sind und auch Erwachsene daran teilhaben wollen. So empfinden die Teilnehmer den erlebten Weg nicht nur als einen äußeren Weg über den Schulhof, sondern als inneren Weg durch die Tage des Advents und zu sich selbst. Bei Kinderpunsch, heißem Tee und frisch gebackenem Früchtebrot klingt der Abend im Schulhaus aus.