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Pausenhof
Alles neu im Herbst 2019 PDF Drucken E-Mail

Im letzten Winter fiel immer wieder Schnee und auf dem Pausenhof musste oftmals Salz gestreut werden. Anlass genug, die Pausenhofbemalung mal wieder zu erneuern.

Nun war es endlich soweit und Kinder aus der Betreuungsgruppe und der Klasse 4 malten das Pausenhoflabyrinth neu auf. Auch die Hüpfspiele strahlen nun wieder in kräftigen Farben. Bunt verziert wurden nun auch die Steine vor den Sitzbänken, was besonders schön aussieht.

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Das Labyrinth im Pausenhof PDF Drucken E-Mail

In unermüdlicher Fleißarbeit konstruierte und zeichnete das Kollegium der Grundschule Jungingen im Jahr 2003 das Abbild eines der wohl berühmtesten Labyrinthe, das Labyrinth von Chartres, nach. Mit einem Durchmesser von 14 Metern und einer Wegstrecke von ca. 300 Metern erschließt sich ein begehbares Bodenlabyrinth, dessen Original sich in der Kathedrale von Chartres, unweit von Paris, befindet. Um die Mitte, die aus einer Rosette besteht, erstrecken sich insgesamt 11 Kreise. Betrachtet man das Labyrinth von oben, wird die Kreuzform des Wegebildes erkennbar. Bei einem Labyrinth handelt es sich nicht, wie häufig vermutet, um einen Irrgarten. Vielmehr führt ein einziger Weg in die Mitte.

Labyrinth

Immer wieder kann man beobachten, wie sich ein paar Kinder auf den Weg durchs Labyrinth aufmachen. Das „Pausenhof-Labyrinth“ will aber alle einladen, sich selbst und seinem Leben ein wenig auf die Spur zu kommen. Wer sich entschließt, diesen Lebens/Weg zu gehen, der sollte allerdings zweierlei mitbringen: Festes Schuhwerk und Zeit - denn der vielfach gewundene Weg erweist sich beim Gehen doch als wesentlich länger als man das vom Eingang des Labyrinths zunächst erwartet. Möchten Sie mehr über das Labyrinth wissen, dann scrollen Sie einfach weiter.....

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Das Labyrinth von Chartres PDF Drucken E-Mail

Der Schulhof der Grundschule steht nicht mehr länger nur spielenden Kindern während der Pausen und am Nachmittag zur Verfügung, sondern er erweist sich auch für Erwachsene als ein durchaus lohnenswertes Ziel. Unweit der St.-Silvester-Kirche erstreckt sich seit dem Jahr 2003 das „Labyrinth von Chartres“.

Bei einem Labyrinth handelt es sich nicht, wie häufig vermutet, um einen Irrgarten. Wesentliches Merkmal eines Labyrinths ist vielmehr, dass es aus nur einem Weg besteht: Es gibt weder Kreuzungen noch Weggabelungen oder Sackgassen; erscheint der Weg auch als ein verschlungener, der ständig seine Richtung wechselt, führt er schließlich doch -immer- zur Mitte.

Das Labyrinth kann als ein Sinnbild für den menschlichen Lebensweg gedeutet werden- mit all seinen Wendemarken und Schleifen, mit Randzonen ebenso wie mit schwungvoll oder gradlinig erscheinenden Linien. An manchen Stellen wähnt man sich seinem Ziel schon nahe, doch dann treten urplötzlich wieder überraschende Wendungen auf. Unterwegs mag man zweifelnd fragen, ob man überhaupt noch auf dem „richtigen Weg“ ist und ob man weiter gehen soll - weil man scheinbar doch gar nicht vorankommt; doch dann führt der Weg plötzlich und fast unvermutet seinem Ziel, der Mitte, zu.

Als kirchliches Sinnbild greift das Symbol den Weg eines Christen auf: Alle Wege dieser Erde enden bei Christus, der von sich sagt: „Ich bin der Weg“. Jesus führt uns in die Mitte und zum Ziel all unserer Wege. Auf dem Pausenhof einer Grundschule reizt das Labyrinth zunächst gewiss aber erst einmal die Kinder, sich auf eher sportliche Weise auf den Weg zu machen, wirkt dabei sicher auch stressabbauend und trägt dem Bewegungsdrang der Kinder gezielt Rechnung. Das „Pausenhof-Labyrinth“ will aber alle einladen, sich selbst und seinem Leben ein wenig auf die Spur zu kommen.