Lichtermeditation in der Adventszeit PDF Drucken E-Mail

"Im Labyrinth verliert man sich nicht,
im Labyrinth findet man sich;
im Labyrinth begegnet man sich".

 

Unter dieses Motto stellten wir zwei Adventsmeditationen, die auch in diesem Jahr wieder im Pausenhof-Labyrinth stattfanden. Unsere Religionslehrerin Vera Beuter, lud in der dritten Adventwoche zu einer Besinnung bei Kerzenlicht auf den Schulhof ein. Über 25 Teilnehmer durchschritten jenes Labyrinth, das vor einigen Jahren - in Originalgröße nach dem Vorbild des „Labyrinths von Chartres“- vom Kollegium auf dem Pausenhof aufgezeichnet worden war.

Grundgedanke der Einladung: Gemeinschaft pflegen zwischen Schule und Elternhaus, inmitten der vorweihnachtlichen Hektik einmal zur Ruhe kommen und sich dabei auf den Weg machen zu sich selbst.

 

Lichtermeditation

In ihrer Begrüßung erläuterte Frau Beuter, dass es sich beim Labyrinth eben nicht um einen Irrgarten handle, in dem man sich verlaufen könne, sondern um einen Weg, auf dem man stets zu seiner Mitte finden würde. Nachdem mehrere Schulkinder und Erwachsene sich am „Friedenslicht von Bethlehem“, das in dieser Woche auch seinen Weg nach Jungingen fand, eine Kerze entzündet hatten, machten sie sich auf den Weg durch die verschlungenen, über 300m langen Pfade bis in die Mitte des Labyrinths, begleitet von meditativen Texten zur Adventszeit mit Impulsen für einen guten Lebensweg.

Tobias Lillge freute sich, dass in seiner Schulgemeinde immer wieder aufs Neue Erfahrungen und Erlebnisse abseits des reinen Lehrens und Lernens möglich sind und auch Erwachsene daran teilhaben wollen. So empfanden die Teilnehmer den erlebten Weg nicht nur als einen äußeren Weg über den Schulhof, sondern als inneren Weg durch die Tage des Advents und zu sich selbst. Bei Kinderpunsch, heißem Tee und frisch gebackenem Früchtebrot klang der Abend im Schulhaus aus.

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