Spinnen in Oberdigisheim PDF Drucken E-Mail

Am Montag, den 8.7.2013 waren wir, die Klasse 4 der Grundschule Jungingen, im Naturerlebniszenturm in Oberdigisheim, um etwas über Spinnen zu lernen.

Spinnen in OberdigisheimAls erstes hat Herr Schurr uns gefragt, was für Spinnenarten wir kennen. Wir kannten viele, z.B. die Zebraspringspinne, die Wasserspinne, die veränderliche Krabbenspinne, die Kreuzspinne, die Vogelspinne, die Wolfsspinne und die Schwarze Witwe. Die Zebraspringspinne kann, wie der Name schon sagt, springen und ist schwarz-weiß gestreift. Die Wasserspinne lebt, wie auch der Name schon sagt, im Wasser. Doch ab und zu muss sie an die Wasseroberfläche, um Luft zu holen. Ihr Netz baut sie unter Wasser. Wenn sie Luft holt, holt sie sich eine Luftblase, in der sie auch unter Wasser atmen kann. Sie jagt die Beutetiere alleine; wenn sie eins gefangen, geht sie zu ihrem Netz in die Luftblase und frisst dort.

Die veränderliche Krabbenspinne kann ihre Farbe wechseln. Sie kann gelb und weiß werden. Ihrer Beute, zum Beispiel Bienen, lauert sie auf gelben oder weißen Blüten auf. Sie heißt Krabbenspinne, weil sie auch manchmal seitwärts läuft, wie Krabben. Die Kreuzspinne heißt Kreuzspinne, weil sie ein Kreuz auf dem Rücken trägt. Die Vogelspinne lebt nicht bei uns, sondern weit weg. Sie ist giftig und sehr haarig. Die Wolfsspinne lebt oft im Wald und sie ist grau-schwarz. Die schwarze Witwe ist, wie die Vogelspinne, giftig und lebt auch nicht bei uns. Sie ist nicht ganz schwarz, sondern hat auf der Unterseite rote Punkte. Schwarze Witwe heißt sie, weil das Weibchen größer ist als das Männchen und dieses nach der Paarung auffrisst, und Witwen sind ja Frauen, die keinen Mann mehr haben.

Selbstgebautes SpinnennetzDanach haben wir dann Spinnen gesucht. Wir haben Brückenspinnen, ein paar Wolfsspinnen, ganz viele Baldachinspinnen, Herbstspinnen, eine Kürbisspinne und unsere Lehrerin, Frau Hornung, hat eine Eichblattkreuzspinne gefunden. Außerdem hat jemand eine grüne Spinne mit schwarzen und gelben Streifen gefunden.

Als wir wieder im Naturerlebniszentrum angekommen waren, schauten wir die Spinnen unter dem Mikroskop an; schließlich haben wir auch noch selbst Spinnennetze gebaut. Dazu haben wir im Wald vier etwa gleich große Stöcke gesammelt und Material zum Schmücken wie zum Beispiel Moos oder Blumen. Wenn wir schnell genug fertig waren, durften wir sogar noch eine Spinne machen. Das war ein erlebnisreicher Tag, an dem wir viel über Spinnen gelernt haben.

Vielen Dank an Herrn Schurr von der Sparkasse Zollernalb und Frau Hornung!

Jana Vögele

»Bildergalerie